das Ideal
/ideˈaːl/noun
Ein Maßstab der Vollkommenheit, an dem das Wirkliche gemessen wird.
The Greek roots
Literally: “zum Urbild gehörig”
The story of the word
ἰδέα gehört zu ἰδεῖν, sehen, und meint zunächst nur das Aussehen einer Sache. Platon machte daraus das Urbild, das man gerade nicht mit Augen sieht. Die spätlateinische Bildung idealis wanderte über das Französische ins Deutsche, wo Kant den Unterschied scharf zieht: Die Idee ist ein Vernunftbegriff, das Ideal dagegen dieser Begriff als einzelnes Wesen gedacht. Schiller trug den Begriff in die Dichtung und damit in den Alltag.
- How it travelled
- Altgriechisch → Spätlatein → Französisch → Deutsch
- First recorded
- 18. Jahrhundert
The same roots elsewhere
Other languages reached for exactly the same Greek pieces.
Same family
In a sentence
Das Ideal der Chancengleichheit ist in keinem Schulsystem eingelöst.
Er hat seine Ideale nie den Umständen geopfert.