der Eros
/ˈeːrɔs/noun
Die sinnliche Liebeskraft, bei den Griechen zugleich der Gott, der sie schickt.
The Greek roots
Literally: “das Verlangen”
The story of the word
Bei Hesiod ist Eros keine Nebenfigur, sondern eine der ersten Mächte überhaupt, entstanden kurz nach dem Chaos und noch vor allen Göttern. Der pausbäckige Junge mit Pfeil und Bogen ist eine viel spätere, hellenistisch-römische Erfindung. Freud holte den Namen 1920 in die Psychoanalyse und stellte ihm Thanatos gegenüber; seitdem meint Eros im Deutschen meist eine Kraft, keinen Gott.
- How it travelled
- Altgriechisch → Deutsch
The same roots elsewhere
Other languages reached for exactly the same Greek pieces.
Same family
In a sentence
Platons Symposion ist ein einziges langes Gespräch über den Eros.
Zwischen den Zeilen des Briefes steckt mehr Eros als Höflichkeit.