die Idylle
/iˈdʏlə/noun
Ein Zustand friedlicher Beschaulichkeit, in der Dichtung eine kurze Szene aus dem Landleben.
The Greek roots
Literally: “kleines Bild”
The story of the word
Theokrit nannte seine kurzen Hirtengedichte im 3. Jahrhundert vor Christus Bildchen, eine bescheidene Verkleinerungsform zu εἶδος. Erst die Nachahmer machten daraus die Gattung des unbeschwerten Landlebens, und Vergils Eklogen gaben ihr die Form, die Europa kopierte. Der ironische Klang des heutigen Wortes ist jung: Wenn jemand von einer heilen Idylle spricht, ist meist Misstrauen mitgemeint.
- How it travelled
- Altgriechisch → Latein → Deutsch
- First recorded
- 18. Jahrhundert
The same roots elsewhere
Other languages reached for exactly the same Greek pieces.
Same family
In a sentence
Nach zwei Tagen im Dorf zerbrach die Idylle an der Umgehungsstraße.
Die Kamera zeigt eine Idylle, der Ton verrät die Fabrik nebenan.