die Rhapsodie
/ʁapsoˈdiː/noun
Ein frei gebautes Instrumentalstück, oft über volkstümliche Melodien.
The Greek roots
Literally: “zusammengenähter Gesang”
The story of the word
Der ῥαψῳδός war ein Wandersänger, der Epenteile zu einem Vortrag zusammennähte; Platons Dialog Ion zeigt einen solchen Mann bei der Arbeit. Die Musik übernahm den Begriff erst um 1800, als Komponisten eine Form suchten, die sich nicht an Sonatenregeln halten musste. Liszt gab ihm mit seinen Ungarischen Rhapsodien den Klang, den man heute erwartet. Der Kern des Wortes ist eine Näherei, keine Wildheit.
- How it travelled
- Altgriechisch → Latein → Deutsch
- First recorded
- 18. Jahrhundert
The same roots elsewhere
Other languages reached for exactly the same Greek pieces.
Same family
In a sentence
Als Zugabe spielte sie die zweite Ungarische Rhapsodie.
Das Stück ist eine Rhapsodie für Bratsche und Orchester.