die Mimik
/ˈmiːmɪk/noun
Das Mienenspiel, mit dem ein Gesicht Gefühle und Absichten zeigt.
The Greek roots
Literally: “Kunst des Nachahmens”
The story of the word
Der μῖμος war in Süditalien und Sizilien der Darsteller derber Alltagsszenen, weit unterhalb der Tragödie angesiedelt und ohne Maske, weshalb dort das Gesicht überhaupt erst spielen konnte. Sophron von Syrakus schrieb solche Stücke, und Platon soll sie bewundert haben. Im Deutschen verengte sich Mimik auf das Gesicht, während die Gestik den Rest des Körpers übernahm. Paul Ekman machte daraus in den 1970er Jahren ein Kodierungssystem mit über vierzig Bewegungseinheiten.
- How it travelled
- Altgriechisch → Latein → Deutsch
The same roots elsewhere
Other languages reached for exactly the same Greek pieces.
Same family
In a sentence
Seine Mimik verriet die Enttäuschung sofort.
Am Telefon fehlt der Gesprächspartnerin die Mimik.